Wanderung durch den Muschelkalk

Diese Wanderung führt uns durch den Muschelkalk und das Löriether Tal zum Steinbruch bei Strahlungen und über den Mönchsberg geht es über die Salzwiesen bei Salz wieder zurück nach Bad Neuhaus.

Löhriether MuschelkalkDas Löhriether Tal:

Vor 240 Millionen lag Bad Neustadt auf dem Grund eines Meeres und es wuchsen Tropische Pflanzen. Das Zechsteinmeer hatte im Perm den fränkischen Raum überflutet und Salzlager hinterlassen, die den Grundstock für die Heilquellen in der Gegend  bildeten; erst der Vulkanismus im Jungtertiär steuerte die Kohlensäure im Wasser bei. In der Trias wurde vor 220 Millionen Jahren der Buntsandstein abgelagert, der anschließend von Norden her von einem Meer geflutet wurde, dessen Sedimente bis zu 250 Meter mächtig wurden und sich gliedern in: den Unteren Muschelkalk oder Wellenkalk den Mittleren Muschelkalk (selten fossilführend) und den Oberen- oder Hauptmuschelkalk. … Weitere Infos

Bad Neuhaus:

Simon von Thüngen (Adelsgeschlecht), einer der Ansitzer auf der Salzburg, ließ 1451 an der Stelle des heutigen Neuhaus ein „newe Haws“ errichten. 1767 wurde das Thüngensche Haus niedergerissen und durch ein dreiflügeliges Schloss (das heutige Kur- und Schlosshotel) ersetzt. Die reich ausgestattete Schlosskapelle wurde 1773/76 errichtet. 1853 ließ Gräfin Elisabeth von Haxthausen, Witwe von Werner von Haxthausen, die Heilquellen fassen und das erste Badehaus errichten. Den Namenszusatz „Bad“ trug die Gemeinde seit 1907. Am 1. Juli 1934 wurde Bad Neuhaus nach Neustadt eingemeindet.Das Prädikat „Bad“ übernahm Neustadt. … weitere Infos

Strahlungen:

1156 erfolgte die Gründung des 4 km südöstlich gelegenen Klosters Maria Bildhausen, das eng mit Strahlungen verbunden war. Bis 1796 besaß das Kloster in Strahlungen einen Gülthof, zu dem 2 Hofstellen, 3 Weinberge und 12 Morgen Land gehörten. Das Kloster war zudem Alleinherr des Ortsteils Rheinfeldshof. Das Amt des Hochstiftes Würzburg wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Seit 1950 gehört das Kloster Maria Bildhausen politisch nicht mehr zur Gemeinde Strahlungen. Am 1. Juli 1972 verblieb die Gemeinde Strahlungen anlässlich der Gebietsreform im nunmehr vergrößerten Landkreis Bad Neustadt an der Saale, der am 1. Mai 1973 in Landkreis Rhön-Grabfeld umbenannt wurde.  … weitere Infos

Königsgut und Pfalz Salz:

Aufgrund der Mauertechnik Stufte man die Sälzer Pfarrkirche Mariä Himmelfahr als frühmittelalterlich ein. Die Lage der Kaiser Pfalz blieb bislang unentdeckt, obwohl es an Versuchen ihrer Lokalisierung in der Vergangenheit keinen Mangel herrschte.

Die Geschichte von Salz gibt es hier als Download

Ortsrundgang durch Salz als PDF

Karolingerweg

Wegbeschreibung:

Ausgangspunkt: Parkplatz / Caravanparkplatz in Bad Neuhaus vor der Eisbahnunterführung

Vom großen Parkplatz an der Eisenbahnlinie laufen wir unter der Bahnlinie hindurch und folgen hier dem Lehrpfad Richtung Löhrieht.

Wir folgen den Weg bis zu dem Rastplatz und biegen dann rechts ab.

Nun geht es Bergauf zum Steinbruch bei Strahlungen in dem noch abgebaut wird. Von einer Aussichtsplattform kann man gut 90 Meter tief in die Abbaugrube mit senkrechten Wänden schauen.

Nun geht es weiter nach Strahlungen.

Im Ort folgen wir dem Radweg der Richtung Niederlauer führt und biegen dann bei dem Aussiedlerhof rechts ab Richtung Salz und folgen den Flurweg bis dieser abbiegt.

Hier laufen wir gerade aus auf einem Feldweg an den Hecken entlang bis zu der Eisenbahnlinie und folgen dieser dann bis Salz.

Beim Teegut überqueren wir die Eisenbahn und laufen zu der Sälzer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

Über die Kirchgasse folgen wir nun de Weg durch die Saalzwiesen nach Bad Neuhaus.

Wanderkarte:

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